Diskussionsstrang
Abstract und chronologischer Verlauf der Diskussion.
Diskussion zu Selbstbeobachtungsaufgaben und Vorlagen (Herbst 2012)
Der Thread baut deutlich auf früheren Versuchen des Strangs „Im Auge“ auf, führt diese aber konzentrierter weiter und erweitert sie um neue Aufgaben (etwa Ebbinghaus/Müller, Akveld und spätere Vorlagen zur Notwendigkeit der Selbstbeobachtung).
Diskussionsverlauf
- 10.10.2012 Antwort zu Ebbinghaus/Müller und neue Akveld-Aufgabe
- 11.11.2012 Erste Reaktion auf „Vorlage 1“
- 17.11.2012 Kritikpunkt 01 zu „Vorlage 1“
- 30.11.2012 Nachfrage zur Prüf-Prozedur am Auge
- 30.11.2012 Korrektur des eigenen Missverständnisses zur Prüf-Prozedur
- 02.12.2012 Weitere Bemerkungen zu „Erklärungen nicht sparen“
- 04.12.2012 Ergänzung zu den unterschiedlichen Operationen am Auge
- 05.12.2012 Erste Fassung des Otto-Selz-Kapitels
- 07.12.2012 Erste Ergänzung zum Überhandknoten und Trifolium
- 08.12.2012 Ergänzung zum „Drumherum“ am Palstek
- 10.12.2012 Vorschlag zur chronologischen Zusammenstellung der Diskussion
Antwort zu Ebbinghaus/Müller und neue Akveld-Aufgabe
Michael Schwarz meldet sich zur erhaltenen Ebbinghaus/Müller-Aufgabe und zu Thomas Raabs Erinnerungs-Selbstwahrnehmung zurück. Zugleich legt er eine neue, kürzere Formulierung der Akveld-Aufgabe vor, die als Testversion für die weitere Diskussion der Selbstbeobachtung am Auge dienen soll.
Erste Reaktion auf „Vorlage 1“
Michael Schwarz reagiert zustimmend auf Oswald Wieners „Vorlage 1“ und hebt die große Übereinstimmung mit den eigenen Selbstbeobachtungs- und Theorieerfahrungen hervor. Zugleich formuliert er eine erste allgemeine Kritik an der Auswahl bisheriger Aufgaben und ergänzt die Mail durch einen noch vorläufigen theoriehistorischen Kommentar zu Michotte, Prüm und Selz.
Kritikpunkt 01 zu „Vorlage 1“
Michael Schwarz formuliert einen ersten ausführlicheren Kritikpunkt zu Oswald Wieners „Vorlage 1“. Der beigefügte Text hinterfragt die Beschreibung der Drehrichtungs-Bestimmung am Auge und unterscheidet genauer zwischen Benennung, Bereitschaft, Geste und gegenstandsbezogener Handlung. Damit wird ein zentraler Problemkern des späteren Nov/Dezember-Threads eröffnet.
Nachfrage zur Prüf-Prozedur am Auge
Michael Schwarz bedankt sich für Oswald Wieners ausführliche Reaktion auf den „kritikpunkt01“, versucht aber sofort ein zentrales Missverständnis zur beschriebenen Prüf-Prozedur am Auge zu klären. Mit einer beigefügten Skizze fragt er nach der genauen Art des Ergreifens des Schenkels, der Richtung der Drehung und dem Verhältnis von Drehrichtung und Tiefenbezug.
Korrektur des eigenen Missverständnisses zur Prüf-Prozedur
Unmittelbar nach seiner Nachfrage erkennt Michael Schwarz, dass er Oswald Wieners Prüf-Prozedur missverstanden hatte. Er hält fest, dass die rechte bzw. linke Hand für die Bezeichnung der Drehrichtung gar nicht nötig ist und betont zugleich, wie schwierig sowohl das gegenseitige als auch das eigene Verstehen idiosynkratischer Prozeduren sein kann.
Weitere Bemerkungen zu „Erklärungen nicht sparen“
Michael Schwarz reagiert erneut auf Oswald Wieners Klärungsversuche und verschärft die Analyse des gegenseitigen Missverstehens. Er beschreibt die eigene Prozedur nun als auf eine andere Gesetzmäßigkeit bezogen und deutet den Unterschied zwischen beiden Idiosynkrasien als Unterschied zweier verschieden manifester Wissenskomplexe.
Ergänzung zu den unterschiedlichen Operationen am Auge
Michael Schwarz präzisiert nochmals den Unterschied zwischen seiner eigenen und Oswald Wieners Operation am rechtsdrehenden Auge. Dabei unterscheidet er genauer zwischen Wissen, Weiser, Bereitschaft und Assemblage und versucht zu klären, an welcher Stelle sich bei beiden die Kreuzung manifestiert.
Erste Fassung des Otto-Selz-Kapitels
Michael Schwarz übersendet eine erste Fassung seines Selz-Kapitels zur historischen Aufarbeitung der Denkpsychologie. Der beigefügte Text destilliert die für die laufende Diskussion relevanten Punkte aus Selz’ umfangreichen Hauptwerken und verbindet sie mit Fragen nach Gesamtaufgabe, Komplexergänzung, Wissensaktualisierung und Vorstellung.
Erste Ergänzung zum Überhandknoten und Trifolium
Michael Schwarz kündigt weitere Ergänzungen an und beginnt mit einer genaueren Beschreibung des Erlebnisses beim Lernen des Überhandknotens zum Trifolium. Die Mail markiert damit den Übergang zu einer Serie ergänzender Selbstbeobachtungen, die Oswald Wieners Vorlage weiter differenzieren sollen.
Ergänzung zum „Drumherum“ am Palstek
Michael Schwarz versucht zu klären, was er mit dem „Drumherum“ am Palstek meinte. Er unterscheidet diese Operation ausdrücklich von der im Handgelenk verorteten Drehrichtung und beschreibt das „Drumherum“ als bedeutungsgestützte Bereitschaft, den Tampen in einer bestimmten Relation zur Bucht zu führen.
Vorschlag zur chronologischen Zusammenstellung der Diskussion
Michael Schwarz schlägt vor, die laufende Diskussion ab „Vorlage1“ chronologisch in ein zusammenhängendes PDF zu überführen und erst danach über [Innenschau] zu verbreiten. Die Mail markiert damit den unmittelbaren Übergang von der internen Arbeitsdiskussion zur editorischen Zusammenstellung „DiskussionNovDez2012“.